Lehrfahrt Baden-Baden - September 2011

Rosengarten  Baden-Baden und Unimog-Museum Gaggenau

Am Samstag früh, pünktlich um 7 Uhr,  fährt Dietmar mit einem überlangen Bus am Verwaltungsgebäude vor. An unserer letzten Lehrfahrt in diesem Jahr nehmen 63 Mitglieder und Freunde teil. Die rege Teilnahme freut Walter besonders, es zeigt doch, dass unsere Ausflüge doch sehr beliebt sind. Bei Böblingen geht es in Richtung Karlsruhe. Im schönen Rheintal wurde früher Tabak angebaut, heute nur noch Gemüse und Spargel, weiß Dietmar. Gegen 9 Uhr erreichen wir Baden-Baden und fahren am Backsteingebäude des alten E-Werks vorbei. Von hier aus wird die Sendung „Menschen der Woche“ mit Frank Elstner gesendet. Dann geht es auf einer schmalen Straße hinauf durch ein Waldstück und wenig später stehen wir vor dem <Garten Beutig>, in dem es sämtliche Rosenneuheiten zu bewundern gibt. Auf nahezu 7000 qm bietet der Rosengarten auf dem Beutig alljährlich die neuesten Sorten der Rosenzüchter, und präsentieren ihre preisgekrönte Rosen. Mit Rosen bekränzte Lauben, Kletter- und Strauchrosen sowie nach Farben sortierte Beete. Bedingt durch die Berglage gibt es auf dem Beutig eine wunderschöne Aussicht auf Baden Baden und die Berge. So zieht der Garten zur Zeit der Rosenblüte, alljährlich Rosenfreunde aus dem In- und Ausland nach Baden-Baden. Bequeme Sitzbänke laden zum Verweilen ein, Statuen griechischer Gottheiten, umrahmt von Kletterrosen auf Rosenbögen und Ranksäulen und umgebenden Zäunen. Um 10.45 Uhr geht es weiter auf der schmalen Straße durch den Wald wieder bergab. Die Innenstadt von Baden-Baden ist für den Bus gesperrt. So sehen wir das berühmte Kurhaus nur im vorbeifahren. Weiter geht es nach Gaggenau. Im „Christoph Bräu“ ist das Mittagessen vorbestellt. In der hauseigenen Brauerei werden als naturtrübe Spezialitäten das Pils und das Weizenbier gebraut. Um 14.15 Uhr geht es weiter zum Unimog-Museum. Das Unimog-Museum präsentiert 2011, im Jubiläumsjahr „60 Jahre Mercedes-Benz Unimog“, eine Vielzahl von Unimog, die Technik und die Menschen mit Fernweh hierzu. Auf einer bebilderten Zeitreise wird dargestellt, wie sich die Weltgeschichte auf den Unimog ausgewirkt hat. Was den Unimog mit Hollywood verbindet, und warum der Unimog einem Elefanten überlegen ist. Nicht nur unsere jungen Teilnehmer haben Freude daran, sondern auch die Erwachsenen.

 

Wer Lust hat, die Faszination Unimog auf dem Außen-Parcour zu erfahren, kann mit der entsprechenden Fahrkarte in das ungestüme Gefährt steigen und eine Fahrt über Stock und Stein, Treppen und Rampen erleben. Es ist ein kraftvolles Erlebnis, Steigungen von bis zu 70 Grad hinauf und herunter zu fahren, den entsprechenden Schütteleffekt gibt es gratis dazu. Um 16 Uhr wird es schon wieder Zeit, die Heimreise anzutreten. Wir fahren in Richtung Freudenstadt, an der Schwarzenbach-Talsperre vorbei durch den wunderschönen Schwarzwald. In Bondorf werden wir in der „Hofschuir“ das Abendessen einnahmen. Nach diesem wunderschönen Tag erreichen wir kurz vor 21 Uhr Kirchentellinsfurt wieder. Wie immer gibt es einen ausführlichen Bericht zur Ansicht.

Ingeborg Schauer